Geschäftsordnung - SVGG Hirschlanden-Schöckingen

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Geschäftsordnung

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Geschäftsordnung

§ 1 Geltungsbereich - Öffentlichkeit

1. Die Sportvereinigung Hirschlanden-Schöckingen 1947 e.V. erlässt zur Durchführung der Mitglie-der- und Delegiertenversammlungen (nachstehend Versammlungen genannt) diese Geschäfts-ordnung. Die Ordnung gilt sinngemäß für alle anderen Versammlungen im Verein.
2. Alle Versammlungen der Vereinsorgane und Abteilungen sind nicht öffentlich. Aus besonderem Anlass können auch vereinsfremde Personen eingeladen werden.
3. Bei Versammlungen können Einzelgruppen oder Einzelpersonen nicht ausgeschlossen werden, es sei denn, die Aufrechterhaltung der Ordnung ist gefährdet.

§ 2 Einberufung
Die Einberufung der Mitgliederversammlung und der Delegiertenversammlung richtet sich nach den Vorschriften der Satzung.

§ 3 Beschlussfähigkeit

Die Beschlussfähigkeit der Mitgliederversammlung und der Delegiertenversammlung und der übrigen Versammlungen im Verein richtet sich nach der Satzung.

§ 4 Versammlungsleitung

1. Die Versammlungen und Sitzungen der Organe des Vereins werden von einem Mitglied des Vor-stands bzw. eines satzungsgemäßen Sprechers eröffnet, geleitet und geschlossen (nachstehend Versammlungsleiter).
2. Falls der Versammlungsleiter und seine satzungsgemäßen Vertreter verhindert sind, wählen die erschienenen Mitglieder aus ihrer Mitte einen Versammlungsleiter. Das gleiche gilt für Ausspra-chen und Beratungen, die den Versammlungsleiter persönlich betreffen.
3. Dem Versammlungsleiter stehen alle zur Aufrechterhaltung der Ordnung erforderlichen Befugnis-se zu.
4. Nach Eröffnung prüft der Versammlungsleiter die Ordnungsmäßigkeit der Einberufung, die Anwe-senheitsliste, die Stimmberechtigung und die Beschlussfähigkeit der Versammlung und gibt die Tagesordnung bekannt. Die Prüfungen können delegiert werden. Über Einsprüche gegen die Ta-gesordnung oder Änderungsanträge entscheidet die Versammlung ohne Aussprache mit einfacher Mehrheit.
5. Die einzelnen Tagesordnungspunkte kommen in der festgelegten Reihenfolge zur Beratung und Abstimmung.

§ 5 Worterteilung und Rednerfolge
1. Zu jedem Punkt der Tagesordnung kann die Aussprache eröffnet werden. Redebeiträge werden durch Handzeichen angezeigt.
2. Der Versammlungsleiter entscheidet über die Reihenfolge der Redner.
3. Teilnehmer können vom Versammlungsleiter aufgefordert werden, den Versammlungsraum zu verlassen, wenn Tagesordnungspunkte beraten werden, die sie in persönlicher Hinsicht betreffen.
4. Berichterstatter und Antragsteller erhalten zu Beginn und am Ende der Aussprache ihrer Tages-ordnungspunkte das Wort. Sie können sich jederzeit zu Wort melden.
5. Der Versammlungsleiter kann in jedem Fall das Wort ergreifen und den Redner unterbrechen.

§ 6 Anträge

1. Alle Anträge müssen schriftlich eingereicht werden; sie sollen eine schriftliche Begründung ent-halten. Anträge ohne Unterschrift dürfen nicht behandelt werden. Die Schriftform ist auch in elektronischer Weise gewahrt. Anträge in elektronischer Weise, aus denen der Antragsteller nicht erkennbar ist, dürfen nicht behandelt werden.
2. Anträge, die sich aus der Beratung eines Antrags ergeben und diesen ändern, ergänzen oder fort-führen, sind ohne Festsetzung der Dringlichkeit zugelassen.

§ 7 Dringlichkeitsanträge
1. Anträge, die nach der festgesetzten Frist eingereicht werden, können als Dringlichkeitsantrag in der Delegiertenversammlung nur behandelt werden, wenn 2/3 der anwesenden stimmberechtig-ten Mitglieder dies beschließen.
2. Anträge zur Aufnahme in die Tagesordnung, die im Laufe der Versammlung gestellt und begrün-det werden, werden als Dringlichkeitsanträge behandelt.
3. Anträge mit dem Inhalt, über die satzungsgemäß nur die Mitgliederversammlung entscheiden kann, können nur in der Mitgliederversammlung gestellt werden.

§ 8 Anträge zur Geschäftsordnung
1. Über Anträge zur Geschäftsordnung auf Schluss der Aussprache oder Begrenzung der Rednerzeit ist sofort abzustimmen, nachdem der Antragsteller gesprochen hat. Ein Gegenredner ist zugelas-sen.
2. Vor Abstimmung über einen Antrag auf Schluss der Aussprache oder Begrenzung der Redezeit sind die noch ausstehenden Wortmeldungen bekannt zu geben.
3. Wird der Antrag gemäß §9 Nr. 7 angenommen, erteilt der Versammlungsleiter auf Verlangen nur noch dem Antragsteller oder Berichterstatter das Wort.
4. Anträge auf Begrenzung der Wortmeldungen sind unzulässig.

§ 9 Abstimmungen
1. Die Reihenfolge der zur Abstimmung kommenden Anträge ist vor der Abstimmung deutlich be-kanntzugeben.
2. Liegen zu einer Sache mehrere Anträge vor, so ist über den weitestgehenden Antrag zuerst abzu-stimmen. Bestehen Zweifel, welcher Antrag der weitestgehende ist, entscheidet die Versammlung ohne Aussprache.
3. Jeder Antrag ist vor der Abstimmung nochmals durch den Versammlungsleiter zu verlesen.
4. Zusatz-, Erweiterungs- und Unteranträge zu einem Antrag kommen gesondert zur Abstimmung.
5. Abstimmungen erfolgen offen. Sind Stimmkarten ausgegeben, sind diese vorzuzeigen. Die Ab-stimmungen müssen geheim durchgeführt werden, wenn ein Stimmberechtigter dies beantragt.
6. Nach Eintritt in die Abstimmung darf das Wort zur Sache nicht mehr erteilt werden.
7. Soweit die Satzung oder diese Ordnung nichts anderes bestimmt, entscheidet bei allen Abstim-mungen die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen, wobei Stimmengleichheit Ablehnung bedeutet. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden nicht mitgezählt.
8. Bei Zweifel über die Abstimmung kann sich der Versammlungsleiter zu Wort melden und Auskunft geben. In diesen Fällen kann der Versammlungsleiter die Abstimmung wiederholen lassen.

§ 10 Wahlen
1. Wahlen dürfen nur dann vorgenommen werden, wenn sie satzungsgemäß anstehen, auf der Ta-gesordnung vorgesehen und bei der Einberufung bekanntgegeben worden sind.
2. Wahlen sind grundsätzlich offen durchzuführen. Sie müssen geheim durchgeführt werden, wenn ein Stimmberechtigter dies beantragt. Sie sind in der satzungsmäßig vorgeschriebenen Reihenfol-ge vorzunehmen, wenn die Versammlung nichts anderes beschließt.
3. Vor schriftlichen Wahlen oder Wahlen, die den Versammlungsleiter betreffen, ist ein Wahlaus-schuss mit mindestens drei Mitgliedern zu bestellen, der die Aufgabe hat, die abgegebenen Stim-men zu zählen und zu kontrollieren.
4. Der Wahlausschuss hat einen Wahlleiter zu bestimmen, der während des Wahlvorgangs die Rech-te und Pflichten eines Versammlungsleiters hat.
5. Vor dem Wahlgang hat der Versammlungsleiter/Wahlausschuss zu prüfen, ob die zur Wahl vorge-schlagenen Kandidaten die Voraussetzung erfüllen, die die Satzung vorschreibt. Ein Abwesender kann gewählt werden, wenn dem Wahlleiter vor der Abstimmung eine schriftliche Erklärung vor-liegt, aus der die Bereitschaft, die Wahl anzunehmen, hervorgeht.
6. Vor der Wahl sind die Kandidaten zu fragen, ob sie im Fall einer Wahl das Amt annehmen.
7. Das Wahlergebnis ist durch den Versammlungsleiter/Wahlausschuss festzustellen, bekannt zuge-ben und seine Gültigkeit ausdrücklich für das Protokoll zu bestätigen.
8. Die Verfahrensvorschriften für die Wahlen gelten sinngemäß auch für Bestätigungen.

§ 11 Versammlungsprotokolle

Über die Beschlüsse der Organe ist zeitnah ein Protokoll anzufertigen, das der Versammlungsleiter und der von ihm bestimmte Protokollführer zu unterzeichnen hat.

§ 12 Inkrafttreten

Diese Geschäftsordnung tritt mit Beschluss der Delegiertenversammlung vom 18.06.2010 sofort in Kraft und gilt in Verbindung mit der jeweils gültigen Satzung.

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