Karate - SVGG Hirschlanden-Schöckingen

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Karate

Abteilungen

Do Shitoryu Seiko Kai
Weitere Informationen unter

www.karate-ditzingen.de


info@karate-ditzingen.de

Trainingszeiten:
Anfänger bis Gelbgurt: Montag und Donnerstag 18:00 – 19:00 Uhr, Karl-Koch-Halle kleiner Saal
Fortgeschrittene: Montag 19:00 – 20:30, Donnerstag 19:00 – 20:00 Uhr, Karl-Koch-Halle kleiner Saal

Warum Karate als Sport?
Karate verbessert die körperliche und geistige Fitness, die Motorik, die Gesundheit und die Konzentrationsfähigkeit!
Und das in jedem Alter!
Vielfach wird Karate als Kampfsport mit Schlagen oder Gewalt assoziiert. Das ist falsch!
Karate lehrt Respekt, Höflichkeit und Fairness!

Für welche Altersgruppe ist Karate besonders geeignet?

Für jede!
Gibt es Einschränkungen für das Einstiegsalter?
Nur nach unten, bei Kindern ist ein Einstieg mit 6-8 Jahren möglich. Nach oben gibt es keine Altergrenze. Ein Einstieg ist auch noch mit 70 Jahren möglich! Probieren Sie es aus!

Karate bietet für jede Altersgruppe zahlreiche Vorteile:
Kinder und Judendliche:
Verbesserung der Fitness und der Motorik
Erlernen von Respekt und Fairness
Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit
Selbstverteidigung

Erwachsene:
Verbesserung der Fitness und der Gesundheit
Erhaltung der geistigen Fitness
Entspannung vom Alltag
Selbstverteidigung

Altersgruppe 50+:
Verbesserung der Fitness und der Gesundheit
Erhaltung der Mobilität
Erhaltung der geistigen Fitness
Verbesserung von Gleichgewicht und Koordination
Selbstverteidigung


Karate -was ist das?

Karate ist ein Kampfsport und eine Kampfkunst. Karate stammt aus Japan und bedeutet übersetzt "leere Hand".

Ursprung

Die Ursprünge des Karate sind schon viele hundert Jahre alt. Buddhistische Mönche in China trainierten ihren Körper, um die Anforderungen des Klosterlebens besser ertragen zu können. Aus diesen Übungen entwickelte sich mit der Zeit eine waffenlose Selbstverteidigung, da Mönche keine Waffen tragen durften. Hieraus entstand das Kung Fu.
Ungefähr im 14. Jahrhundert gelangte die chinesische Kampfkunst auf die Insel Okinawa. Dort vermischte sie sich mit der traditionellen okinawasischen Kampfkunst zum Okinawa-te, der "Okinawa-Hand".
Anfang des 15. Jahrhunderts verbot der König zur Vermeidung von Aufständen das Tragen von Waffen. Daraus ergab sich, dass eine waffenlose Selbstverteidigung für viele attraktiv wurde. Wegen ihrer Herkunft aus China wurde sie als Karate, als "China-Hand", bezeichnet. Anfang des 17. Jahrhunderts wurde das Okinawa-te von den lokalen Machthabern verboten, um sich vor möglichen Aufständen zu schützen. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Kampfkunst nur im Verborgenen gelehrt und vom Meister an den Schüler weitergegeben. Erst als Okinawa gegen Ende des 19. Jahrhunderts japanisch wurde, konnte die Kampfkunst wieder in der Öffentlichkeit gelehrt werden. Gegen 1900 wurde Karate sogar Schulsport, und damit stand weniger der Selbstverteidigungszweck als der sportliche Apekt zur Verbesserung der Fitness im Vordergrund. Von Sensei Gichin Funakoshi wurde die Schreibweise des Karate bei gleicher Aussprache so geändert, dass diese nicht mehr China-Hand bedeutete, sondern leere Hand.

Karate-Do

Karate ist nicht nur Sport, sondern auch vor allem Do. Do besitzt zwei Bedeutungen, Kunst oder Weg. Karate ist also nicht nur eine Kampfkunst, sondern auch ein Weg zur Entwicklung der Persönlichkeit.

Karate-Regeln

Die 20 Regeln des Karate gehen auf Sensei Gichin Funakoshi zurück. Hier seien nur einige erwähnt, um einen Eindruck der Regeln zu vermitteln. Alle Regeln können natürlich an anderer Stelle gefunden werden, ohne dass hier auf eine spezielle Seite oder Literatur verwiesen werden soll.

Karate beginnt und endet mit Respekt
Im Karate gibt es keinen ersten Angriff
Karate steht auf der Seite der Gerechtigkeit


Welche Trainingsformen gibt es?
Kihon

Kihon ist die Grundschule des Karate. Beim Kihon werden die grundlegenden Abwehr-, Schlag- und Fußtechniken erst langsam, und in einzelne Bewegungselemente aufgeteilt, erlernt. Durch das ständige Wiederholen der Techniken werden die Bewegungsabläufe verinnerlicht und immer weiter optimiert. Ziel ist das Erlernen des optimalen Bewegungsablaufs, ohne bei der Ausführung darüber nachdenken zu müssen. Die Grundschule fördert Koordination, Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer.

Kata

Kata bedeutet übersetzt so viel wie Richtung oder Form und stellt einen Kampf gegen einen oder mehrere unsichtbare Gegner dar. Als Karate nur im Verborgenen unterrichtet und vom Meister an den Schüler weitergegen wurde, mussten die Techniken ohne schriftliche Aufzeichnungen erlernt und weitergegeben werden. Jede Kata enthält eine genaue Abfolge von Abwehr- und Verteidigungstechniken, die nicht verändert werden darf. Durch das häufige Wiederholen der Kata, mit dem Ziel, die Bewegungsabläufe immer weiter zu optimieren, werden die Verteidigungstechniken verinnerlicht, so dass der Karateka im Falle eines Angriffs nicht erst über eine geeignete Verteidigungstechnik nachdenken muss. Im Wettkampf gilt es bei der Kata, die Bewegungsablaufe möglichst perfekt auszuführen und den Kampf gegen die unsichtbaren Gegner möglichst realistisch darzustellen.

Kumite

Das Kumite ist der Kampf, d.h. die Anwendung der erlernten Techniken gegen einen Gegner. Aber auch im Kumite gilt die Regel des Respekts gegenüber seinem Gegner. Im Wettkampf und Training werden Schläge und Tritte abgestoppt, um den anderen nicht zu verletzen. Ein Treffen am Kopf ist vollkommen verboten. Ziel ist es, eine wirksame Technik durch die Deckung des Gegners zu bringen, die Lücken in seiner Verteidigung zu finden, und sich selber nicht treffen zu lassen. Die Kunst, mit hoher Geschwindigkeit eine wirksame Technik am Gegner anzubringen und nur wenige Zentimeter vor dem Körper kontrolliert zu stoppen, erfordert ein hohes Mass an Körperbeherrschung und ständiger Konzentration.


Trainingsablauf

Das Training beginnt mit der traditionellen Begrüssung.
Anschließend erfolgt das Aufwärmen, um Verletzungen zu vermeiden und die Beweglichkeit immer weiter zu verbessern.
Danach wird in der Regel Kihon (Grundschule) trainiert, sowie Kata oder Kumite.
Selbstverteidigungstechniken werden gegen Ended des Trainings unterichtet.
Das Training endet mit der traditionellen Verabschiedung.


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